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Kreuzworträtsel gibt es in unzähligen Varianten und jede hat ihren eigenen Reiz. Besonders beliebt ist das Schwedenrätsel, bei dem die Hinweise direkt im Gitter stehen. Das sorgt für Übersicht und macht den Einstieg leicht. Bei amerikanischen Kreuzworträtseln hingegen stehen die Fragen außerhalb des Spielfelds. So lassen sich leichter Wortspiele und längere Antworten einbauen. Wer es anspruchsvoller mag, sollte das britische Kreuzworträtsel ausprobieren: Hier sind die Hinweise oft doppeldeutig und verlangen eine Portion Logik und Kreativität.
Das allererste Kreuzworträtsel der Welt erschien am 21. Dezember 1913 in der Zeitung New York World. Erfunden wurde es von einem britischen Journalisten, der mit seiner diamantförmigen Rätselstruktur einen völlig neuen Trend auslöste. Es sollte der Beginn einer weltweiten Rätseltradition werden.
Der Brite Arthur Wynne gilt als Vater des modernen Kreuzworträtsels. Seine Idee verbreitete sich rasend schnell: Schon in den 1920er-Jahren druckten Zeitungen auf der ganzen Welt eigene Varianten. Damit wurde das Rätseln zu einem festen Bestandteil des Alltags und ist es bis heute geblieben.
Mit der Zeit wurden immer neue Rätselrekorde aufgestellt. So erschuf ein japanischer Tüftler das bislang größte Kreuzworträtsel mit 91 000 Feldern und 28 000 Hinweisen. Zum Vergleich: Ein normales Zeitungsrätsel hat nur rund 40 Begriffe. Das Mega-Rätsel ist also eine echte Geduldsprobe, selbst für Profis.
Kreuzworträtsel sind aber nicht nur unterhaltsam, sondern auch gesund fürs Gehirn. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass regelmäßiges Rätseln das Gedächtnis stärkt, den Wortschatz erweitert und das logische Denken fördert. Wer täglich ein neues Kreuzworträtsel löst, bleibt also geistig fit, ganz egal in welchem Alter.
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