Das sagen die ersten Karten über die Gewinnchance bei Solitär aus

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Der erste Eindruck täuscht oft

Erfahrene Solitär-Spieler entwickeln oft schon nach wenigen Sekunden ein Gefühl dafür, ob eine Partie gut oder schlecht laufen könnte. Manche Startaufbauten wirken sofort vielversprechend. In dem Fall liegen direkt mehrere Asse offen oder man kann bereits Karten verschieben, ganze Sequenzen aufbauen oder einen freien Platz schaffen. Andere Partien beginnen deutlich unangenehmer: nur schwarze oder nur rote Karten nebeneinander, mehrere doppelte Zahlenwerte und nicht der geringste Handlungsspielraum. Da kann der Spieler nur hoffen, dass der Talon-Stapel die rettenden Karten bereithält. Genau deshalb sagt der erste Eindruck oft weniger über die tatsächlichen Gewinnchancen aus, als viele Spieler denken. Entscheidend ist, welche Karten später aus dem Talon nachkommen. Ein schwieriger Start kann ebenso in einem Sieg enden, wie ein vielversprechender Start-Aufbau in einer Niederlage enden kann.

Warum offene Asse so hilfreich sind

Gerade die ersten sichtbaren Karten auf dem Tableau beeinflussen zwar den Verlauf der Partie, sie entscheiden aber nicht automatisch über Sieg oder Sackgasse. Ein gutes Beispiel dafür sind offen liegende Asse. Wer direkt zu Beginn zwei oder sogar drei Asse in die Foundation legen kann, hat meist deutlich mehr Möglichkeiten, auf dem Tableau aktiv zu werden. Plätze werden schneller frei und verdeckte Karten früher erreichbar.

Trotzdem sind solche Partien längst nicht automatisch gewonnen. Häufig entsteht später das Problem, dass wichtige Anschlusskarten noch tief in den Tableau-Stapeln verborgen liegen oder zu früh in die Foundation gelegt worden sind. Eine Partie mit perfektem Start kann deshalb überraschend früh blockieren.

Solitär bei Zaphira Games

Beim Solitär bei Zaphira Games hast du immer die Möglichkeit, deine Züge rückgängig zu machen. Wenn du also aus Versehen eine Karte in die Foundation gelegt hast, die du eigentlich noch als Anschluss auf dem Tableau bräuchtest, kannst du einfach alle Züge ungeschehen machen, bis du auf die Karte wieder Zugriff hast.

Wenn viele Karten derselben Farbe ausliegen

Umgekehrt wirken manche Startaufbauten zunächst fast aussichtslos. Besonders niederschmetternd wird es, wenn fast nur schwarze oder nur rote Karten offen liegen. Da im klassischen Solitär nur abwechselnd rote und schwarze Karten gestapelt werden dürfen, entstehen dadurch schnell Situationen, in denen kaum sinnvolle Züge möglich sind. Vor allem, wenn das die Ausgangssituation des Spiels ist, und man zu Beginn keinen einzigen Zug machen kann, wirkt das sehr frustrierend.

Noch schwieriger wird es, wenn zusätzlich mehrere gleiche Zahlenwerte auftauchen, etwa zwei schwarze Damen oder zwei schwarze Achter. Gibt es keine passende rote Anschlusskarte im Talon, hat der Spieler gleich an zwei Stellen des Tableaus ein Problem.

Viele Spieler starten solche Partien deshalb gar nicht erst richtig und mischen sofort neu. Komplett aussichtslos sind solche Blätter allerdings nicht unbedingt. Oft entscheidet erst der Nachziehstapel darüber, ob sich die Situation wieder lösen lässt. Tauchen passende rote Karten früh genug auf, kann selbst ein sehr schlechter Start doch noch erfolgreich enden.

Worauf erfahrene Spieler achten

Erfahrene Solitär-Spieler achten deshalb weniger darauf, ob ein Startblatt „schön“ oder vielversprechend aussieht, sondern eher darauf, wie schnell neue Karten freigelegt werden können. Entscheidend ist häufig nicht die Anzahl der sofort möglichen Züge, sondern ob sich das Tableau weiterentwickelt. Selbst wenige Spielzüge reichen manchmal aus, um eine zunächst festgefahrene Partie komplett zu drehen.

Wenn beim Start nur rote Karten ausgelegt sind, sich darunter aber beispielsweise eine 7 und eine 9 befindet, dann kann eine schwarze 8 aus dem Talon-Stapel direkt einen neuen Spielraum eröffnen. Dann wird die schwarze 8 auf die rote 9 gelegt. Anschließend kann die rote 7 auf die schwarze 8 verschoben werden. Mit etwas Glück ermöglicht die neu freigelegte Karte direkt weitere Züge.

Dann ist eine Partie wirklich aussichtslos

Tatsächlich entscheidet sich die Gewinnchance nicht durch die ersten ausgelegten Karten. Wirklich problematisch wird es meist erst dann, wenn wichtige Karten tief in den verdeckten Reihen feststecken und praktisch nicht mehr erreichbar sind. Besonders kritisch sind dabei Asse und niedrige Karten, also Zweien und Dreien. Bleiben mehrere 2er lange verborgen, können ganze Farben nicht weiter aufgebaut werden. Dadurch sammeln sich immer mehr Karten im Tableau an, ohne sinnvoll eingesetzt werden zu können.

Auch verdeckte Könige sorgen häufig dafür, dass eine Partie stagniert. Freie Spalten gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln im Solitär, weil dort neue Sequenzen begonnen werden. Sind jedoch keine Könige erreichbar, können auch keine neuen Kartenreihen aufgebaut werden.

Gerade gegen Ende merkt man deshalb oft, ob eine Partie noch lösbar ist. Wenn mehrere wichtige Karten weiterhin tief vergraben liegen und gleichzeitig keine freien Spalten entstehen, wird ein Sieg zunehmend unwahrscheinlich. Der Grund dafür liegt dann aber meist nicht im sichtbaren Startaufbau, sondern in der Reihenfolge und Position der verdeckten Karten innerhalb der Tableau-Stapel.

Solitär bei Zaphira Games

Bei Zaphira Games wurden alle Solitär-Spiele von echten Spielern getestet. Auf dem Playground werden also nur lösbare Partien angeboten. Wenn du dennoch in einer Sackgasse landest, lohnt es sich, die Partie neu zu starten und mit einer anderen Strategie den nächsten Versuch zu wagen.

Was der Start wirklich über die Partie aussagt

Wie gut die Gewinnchancen wirklich stehen, lässt sich allein an der Ausgangssituation nur schwer beurteilen. Natürlich gibt es Startaufbauten, die statistisch deutlich vielversprechender sind als andere. Mehrere offene Asse und gemischte Farben sorgen meist für einen leichteren Einstieg als ein Tableau voller schwarzer oder roter Karten und doppelter Zahlenwerte.

Trotzdem entscheidet sich der Verlauf einer Solitär-Partie oft erst nach den ersten Minuten und manchmal lässt sich eine scheinbar verlorene Partie doch noch gewinnen.

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