Solitaire-Profi oder ewiger Amateur – Was ist dein Ziel?
Jeder hat schon mal zwischendurch eine Runde Solitaire gespielt, um die Zeit im ärztlichen Wartezimmer oder während der langen Bahnfahrt zu vertreiben. Mal eben das Smartphone gezückt und zum Beispiel auf dem kostenlosen Playground von zaphira.games die Spielkarten nach Zahlen und Farben gemäß der Solitaire-Regeln sortiert. Hier beobachtet man zwei Spieler-Typen: Die einen suchen wirklich nur den kurzfristigen Zeitvertreib. Ob sie eine Runde gewinnen oder verlieren oder wie schnell sie wie viele Punkte sammeln, ist nicht relevant.
Aber dann gibt es die ehrgeizigen Spieler, jene, die das Onlinegame ernst nehmen, stets ihre Bestzeit im Blick haben und jede Niederlage mit mindestens drei darauffolgenden Siegen kompensieren müssen. Diese Spieler wollen sich immer weiterentwickeln, Strategien perfektionieren, Rekorde brechen und sämtliche Highscorelisten stürmen. Sie können Stunden mit Solitaire verbringen, mögliche Fehlerquellen schon drei Züge im Voraus erkennen und jede noch so verzwickte Karten-Konstellation in Wohlgefallen auflösen. Wie sie das schaffen? Ganz einfach: Sie trainieren in jeder freien Minute. Sie beherrschen die Regeln, anstatt sich von ihnen in die Knie zwingen zu lassen und sie haben alle möglichen Denkfehler aus ihrer Spielroutine verbannt. Wenn du auch ein Spieler dieser High-end-Kategorie werden willst, dann lies aufmerksam weiter, lerne und verabschiede dich von dem Gedanken, Solitaire sei reine Glückssache. Der Erfolg hängt allein von deinen Fähigkeiten ab.
Begriffe im Solitaire
Bei Begriffen, wie Spielfeld oder Ziehstapel, weiß man sofort, was gemeint ist. Wer es aber – auch bei Onlinespielen – lieber elegant statt simpel mag, der kann sich den klassischen Solitaire-Wortschatz aneignen. Bei Solitaire wird das Spielfeld auch „Tableau“ genannt. Den Ziehstapel oben links nennt man „Talon“. Der Bereich, in dem die vier Ass-Stapel aufgebaut werden, ist die sogenannte „Foundation“. Mit diesem sprachlichen Backgroundwissen wirkst du direkt wie ein Profi.
Die Grundregeln – Jedes Detail ist entscheidend
Beim Start liegen 28 Karten auf dem Tableau, verteilt in sieben Spalten. Die erste Spalte besteht aus einer aufgedeckten Karte. In den weiteren Spalten liegt immer die oberste Karte offen, alle darunterliegenden Karten sind zunächst verdeckt. Die zweite Spalte besteht aus zwei Karten (die obere liegt offen), die dritte Spalte aus drei Karten, die vierte aus vier und immer so weiter bis zur siebten Spalte mit sieben Karten. Auf dem Tableau können nur die obersten offenen Karten vom Spieler bewegt werden. Links vom Tableau liegt der Talon-Stapel, also der Nachziehstapel, von dem du weitere Karten ins Spiel bringen kannst.
Deine Aufgabe ist, diese Karten so zu verschieben, dass du nach und nach alle Karten in vier Stapeln in der Foundation ablegen kannst – getrennt nach Farbe und in aufsteigender Reihenfolge. Die Stapel in der Foundation beginnen also jeweils mit dem Ass und werden dann in der Farbe des entsprechenden Asses bis hoch zum König aufgebaut.
Um die Karten jedoch in gewünschter Reihenfolge in der Foundation ablegen zu können, musst du die Stapel auf dem Tableau umlegen, um auch die verdeckten Karten erreichen zu können. Anders als in der Foundation dürfen die Karten auf dem Tableau nur in rot-schwarz-abwechselnder Farbe und in absteigender Reihenfolge aufeinandergelegt werden.
Kannst du auf dem Tableau keinen Regel-konformen Zug mehr durchführen, musst du den Talon-Stapel durchblättern und nach einer hilfreichen Karte suchen. Wird auf dem Tableau eine Spalte komplett frei, kannst du sie nur mit einem König besetzen und darauf einen Stapel aufbauen. Dieses Detail vergessen viele Amateur-Spieler. Ein großer Denkfehler, der oft zu Fehlentscheidungen im Spiel führt.
Du hast Solitaire gewonnen, wenn alle Karten vom Talon Stapel und vom Tableau in den vier Stapeln der Foundation einsortiert sind.
Kein Profi verschiebt sofort jede mögliche Karte
Der wohl größte Fehler in Solitaire ist, zu früh zu viel zu bewegen. Viele Spieler glauben, jede mögliche Karte sofort verschieben zu müssen, sobald sie es können. Doch das ist ein Trugschluss. Wer blind alles freiräumt, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, blockiert sich schnell selbst.
Ein klassisches Beispiel: Du siehst beim Durchblättern des Talons einen roten König, den du sofort auf ein freies Feld legst. Doch dabei übersiehst du die rote Dame auf dem Tableau, die oben auf einem Kartenstapel liegt und verdeckte Karten blockiert. Du bräuchtest also viel dringender einen schwarzen König auf dem Tableau, um gemäß der Regel der Farb-Abwechslung die rote Dame verschieben zu können. Durch diese voreilige Entscheidung bleibt dir möglicherweise eine wichtige Karte verborgen, die du später dringend zur Vervollständigung einer Reihe gebraucht hättest. Genau deshalb gilt: Immer erst prüfen, welche Möglichkeiten du mit einem Zug langfristig öffnest und was du dadurch vielleicht verbaust.
Viele Spieler verlieren Spiele nicht, weil sie keine passenden Karten finden, sondern weil sie zu früh handeln. Solitaire belohnt nicht Schnelligkeit, sondern strategisches Vorausdenken.
Es gibt nur zwei Spielzüge, die du im Solitaire ruhigen Gewissens tätigen kannst, ohne die Folgen überdenken zu müssen und diese sind, die Asse und die 2en in die Foundation zu legen. Denn dadurch würdest du dir nie andere Züge verbauen. Bei den 3en hört es schon auf. Diese solltest du nicht sofort in die Foundation sortieren. Du könntest sie auf dem Tableau benötigen, um 2en zu verschieben, für die noch kein passendes Ass in der Foundation liegt.
Nur Amateure ignorieren die Folgen ihrer Züge
Versuche, im Solitaire die Parallelen zu Schach zu erkennen. Das klingt erstmal weit hergeholt, doch tatsächlich ist auch bei Solitaire jeder Zug ausschlaggebend und kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Bevor du eine Karte bewegst, solltest du mindestens zwei weitere Züge im Kopf durchspielen. Frage dich: Öffnet dieser Zug eine verdeckte Karte? Bringt er mir einen neuen Spielraum? Oder ist es nur eine „kosmetische Verschiebung“, die nichts verändert?
Ein besonders kluger Trick besteht darin, den Fokus auf die Spalten mit den meisten verdeckten Karten zu legen. Immer dann, wenn du eine Karte umdrehst, gewinnst du neue Informationen und im Idealfall legst du schnell alle Asse frei, was immer eine zielführende Strategie ist.
Wenn du also eine Wahl hast, zwischen zwei möglichen Zügen, zieh immer den Zug vor, der eine neue Karte freilegt. So erhöhst du mit jedem Schritt die Zahl deiner Optionen und minimierst das Risiko, in eine Sackgasse zu geraten.
Wer ohne Geduld spielt, hat schon verloren
Viele Spieler machen den Fehler, zu hastig durch den Talon-Stapel zu klicken. Sie glauben, mit jeder neu gezogenen Karte würde sich automatisch eine bessere Option ergeben. Doch in Wahrheit übersieht man dadurch schnell Chancen auf dem Spielfeld selbst.
Der wichtigste Rat: Spiele mit Ruhe. Solitaire ist kein Wettlauf gegen die Zeit, auch wenn der Timer im Hintergrund läuft. Wer das Tempo rausnimmt, sieht mehr, erkennt Muster und findet Lösungen, wo andere längst aufgegeben haben.
Hektik führt auch schnell zu Frustration. Wer übereilt spielt, wird unweigerlich Niederlagen einstecken müssen und wenn sich diese Niederlagen häufen, neigt man dazu, zu glauben, man hätte ja nur Pech. Aber das ist Quatsch. Mit Glück und Pech hat Solitaire nichts zu tun. Du hast es in der Hand, aber du musst dir auch selbst die Zeit geben, aus deinem Einfluss den größten Erfolg herauszuholen.
Wenn auch Profis Fehler machen
Nicht nur Anfänger treffen beim Solitaire-Spielen mal eine falsche Entscheidung. Einem Profi, der gerade anderes im Kopf hat, kann das ebenso passieren. Auf Zaphira Games ist das aber kein Drama. Wenn du hier Solitaire online spielst, hast du immer die Möglichkeit, Züge rückgängig zu machen. Das kann auch dann ganz hilfreich sein, wenn mehrere Züge zur Auswahl stehen und du den effektivsten ermitteln willst. Probiere den einen, mache die Züge rückgängig, probiere dann den anderen und triff deine endgültige Wahl. Also keine Sorge, ein falsch gespielter Zug bedeutet nicht sofort eine Niederlage, solange du den Fehler rechtzeitig bemerkst und den Zug rückgängig machst.
So spielen die Solitaire-Experten
Nach unzähligen Runden Solitaire haben es die heutigen Profis gelernt: Erfolg hängt nicht davon ab, wie schnell du spielst, sondern wie klug du entscheidest. Der wichtigste Tipp lautet also: Bewege Karten nicht, nur weil du es kannst, sondern bewege sie, weil du dir damit Möglichkeiten eröffnest.
Wenn du lernst, über jeden Zug nachzudenken, wird das, was anfangs nach Glück aussieht, plötzlich logisch und planbar. Und wenn du so oft wie möglich Solitaire kostenlos auf zaphira.games spielst, dann beschleunigt sich der Denkprozess auch automatisch. Du wirst immer routinierter in der Planung deiner Züge und im Abwägen der Konsequenzen, sodass du nicht nur strategisch spielst, sondern auch mit rekordverdächtigem Tempo. Aber dieses Tempo stellt sich von ganz alleine ein. Du darfst es nicht erzwingen, sonst machst du wieder dieselben Fehler, wie die Amateur-Spieler und das willst du ja vermeiden. Also stürze dich ins Training und beherrsche das Kartenspiel – mit Ruhe, Geduld und Strategie!


