Solitaire-Regeln einfach erklärt – Spielprinzip verstehen und loslegen!

Solitaire-Regeln einfach erklärt – Spielprinzip verstehen und loslegen! 
Jetzt Solitaire online spielen! 

Solitaire-Profi oder ewiger Amateur – Was ist dein Ziel?

Jeder hat schon einmal zwischendurch eine Runde Solitaire gespielt, um sich die Zeit im ärztlichen Wartezimmer oder während einer langen Bahnfahrt zu vertreiben. Dafür wird schnell das Smartphone gezückt, und zum Beispiel auf dem kostenlosen Playground von zaphira.games werden die Spielkarten nach Zahlen und Farben gemäß den Solitaire-Regeln sortiert. Hier lassen sich zwei Spielertypen beobachten: Die einen suchen wirklich nur den kurzfristigen Zeitvertreib. Ob sie eine Runde gewinnen oder verlieren oder wie schnell sie wie viele Punkte sammeln, ist für sie nicht relevant.

Aber dann gibt es die ehrgeizigen Spieler: jene, die das Onlinegame ernst nehmen, stets ihre Bestzeit im Blick haben und jede Niederlage mit mindestens drei darauffolgenden Siegen kompensieren müssen. Diese Spieler wollen sich immer weiterentwickeln, Strategien perfektionieren, Rekorde brechen und sämtliche Highscore-Listen stürmen. Sie können Stunden mit Solitaire verbringen, mögliche Fehlerquellen schon drei Züge im Voraus erkennen und jede noch so verzwickte Kartenkonstellation in Wohlgefallen auflösen. Wie sie das schaffen? Ganz einfach: Sie trainieren in jeder freien Minute. Sie beherrschen die Regeln, anstatt sich von ihnen in die Knie zwingen zu lassen. Wenn du auch zu dieser High-End-Kategorie gehören willst, dann lies aufmerksam weiter, lerne und verabschiede dich von dem Gedanken, Solitaire sei reine Glückssache. Der Erfolg hängt allein von deinen Fähigkeiten ab.

Begriffe im Solitaire

Bei Begriffen wie Spielfeld oder Ziehstapel weiß man sofort, was gemeint ist. Wer es aber auch bei Onlinespielen lieber elegant statt simpel mag, kann sich den klassischen Solitaire-Wortschatz aneignen. Bei Solitaire wird das Spielfeld auch „Tableau“ genannt. Den Ziehstapel oben links nennt man „Talon“. Der Bereich, in dem die vier Ass-Stapel aufgebaut werden, ist die sogenannte „Foundation“. Mit diesem sprachlichen Hintergrundwissen wirkst du direkt wie ein Profi.

Die Grundregeln – Jedes Detail ist entscheidend

Beim Start liegen 28 Karten auf dem Tableau, verteilt auf sieben Spalten. Die erste Spalte besteht aus einer aufgedeckten Karte. In den weiteren Spalten liegt immer die oberste Karte offen, alle darunterliegenden Karten sind zunächst verdeckt. Die zweite Spalte besteht aus zwei Karten, wobei die obere offen liegt, die dritte Spalte aus drei Karten, die vierte aus vier und so weiter bis zur siebten Spalte mit sieben Karten. Auf dem Tableau können nur die obersten offenen Karten bewegt werden. Links vom Tableau liegt der Talon, also der Nachziehstapel, von dem du weitere Karten ins Spiel bringen kannst.

Deine Aufgabe ist es, diese Karten so zu verschieben, dass du nach und nach alle Karten in vier Stapeln in der Foundation ablegen kannst, getrennt nach Farbe und in aufsteigender Reihenfolge. Die Stapel in der Foundation beginnen also jeweils mit dem Ass und werden dann in der Farbe des entsprechenden Asses bis hin zum König aufgebaut.

Um die Karten jedoch in der gewünschten Reihenfolge in der Foundation ablegen zu können, musst du die Stapel auf dem Tableau umschichten, um auch die verdeckten Karten erreichen zu können. Anders als in der Foundation dürfen die Karten auf dem Tableau nur in absteigender Reihenfolge und in abwechselnden Farben aufeinandergelegt werden.

Kannst du auf dem Tableau keinen regelkonformen  Zug mehr durchführen, musst du den Talon durchblättern und nach einer hilfreichen Karte suchen. Wird auf dem Tableau eine Spalte komplett frei, kannst du sie nur mit einem König besetzen und darauf einen Stapel aufbauen. Dieses Detail vergessen viele Amateurspieler.  Das ist ein großer Denkfehler, der oft zu Fehlentscheidungen im Spiel führt.

Du hast Solitaire gewonnen, wenn alle Karten aus dem Talon und vom Tableau in den vier Stapeln der Foundation einsortiert sind.

Kein Profi verschiebt sofort jede mögliche Karte

Der wohl größte Fehler in Solitaire ist, zu früh zu viel zu bewegen. Viele Spieler glauben, jede mögliche Karte sofort verschieben zu müssen, sobald sie es können. Doch das ist ein Trugschluss. Wer blind alles freiräumt, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, blockiert sich schnell selbst.

Ein klassisches Beispiel: Du siehst beim Durchblättern des Talons einen roten König, den du sofort auf ein freies Feld legst. Dabei übersiehst du jedoch die rote Dame auf dem Tableau, die oben auf einem Kartenstapel liegt und verdeckte Karten blockiert. Du bräuchtest also viel dringender einen schwarzen König auf dem Tableau, um gemäß der Regel der Farbabwechslung die rote Dame verschieben zu können. Durch diese voreilige Entscheidung bleibt dir möglicherweise eine wichtige Karte verborgen, die du später dringend zur Vervollständigung einer Reihe gebraucht hättest. Genau deshalb gilt: Prüfe immer zuerst, welche Möglichkeiten du mit einem Zug langfristig eröffnest und was du dir dadurch vielleicht verbaust.

Viele Spieler verlieren Partien nicht, weil sie keine passenden Karten finden, sondern weil sie zu früh handeln. Solitaire belohnt nicht Schnelligkeit, sondern strategisches Vorausdenken.

Es gibt im Solitaire nur zwei Spielzüge, die du ruhigen Gewissens tätigen kannst, ohne die Folgen überdenken zu müssen: die Asse und die Zweien in die Foundation zu legen. Denn dadurch verbaust du dir keine anderen Züge. Bei den Dreien hört es schon auf. Diese solltest du nicht sofort in die Foundation sortieren. Du könntest sie auf dem Tableau benötigen, um Zweien zu verschieben, für die noch kein passendes Ass in der Foundation liegt.

So spielen die Solitaire-Experten

Nach unzähligen Runden Solitaire haben es die heutigen Profis gelernt: Erfolg hängt nicht davon ab, wie schnell du spielst, sondern davon, wie klug du entscheidest. Der wichtigste Tipp lautet also: Bewege Karten nicht, nur weil du es kannst, sondern weil du dir damit neue Möglichkeiten eröffnest. 

Wenn du lernst, über jeden Zug nachzudenken, wird das, was anfangs nach Glück aussieht, plötzlich logisch und planbar. Und wenn du so oft wie möglich Solitaire kostenlos auf zaphira.games spielst, beschleunigt sich der Denkprozess auch automatisch. Du wirst immer routinierter in der Planung deiner Züge und im Abwägen der Konsequenzen, sodass du nicht nur strategisch spielst, sondern auch mit rekordverdächtigem Tempo.  Also stürze dich ins Training und beherrsche das Kartenspiel mit Ruhe, Geduld und Strategie! 

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