Was ist ein X-Wing?
Der X-Wing beruht auf der Beobachtung von Kandidaten einer Zahl in zwei Zeilen und zwei Spalten. Was du zunächst suchst, ist eine Zeile, in der ein bestimmter Kandidat – sagen wir: die 3 – in nur zwei Zellen vorkommen kann. Hast du eine solche Zeile gefunden, prüfe, ob es eine zweite Zeile gibt, in der die 3 ebenfalls nur in zwei Zellen stehen kann. Befinden sich die Kandidaten für die 3 beider Zeilen in denselben Spalten, hast du es mit einem X-Wing zu tun. Die Zellen mit den Kandidaten bilden ein Rechteck. Verbindest du die Zelle oben links mit der Zelle unten rechts und die Zelle oben rechts mit der Zelle unten links mit imaginären Linien, ergibt sich ein X – daher (und natürlich wegen Star Wars) der Name X-Wing.
Die symmetrische Form deutet es schon an: Ob du deine Kandidaten – wie hier – in Zeilen oder in Spalten suchst, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass du rechteckige Kandidatenkonstellationen ausmachst.

Was bringt dir der X-Wing?
Nehmen wir einmal an, in den Zeilen 2 und 7 kann die 3 jeweils nur entweder in Spalte 1 oder in Spalte 5 stehen. Wo sie tatsächlich steht, verrät uns der X-Wing nicht, aber er gibt uns den entscheidenden Hinweis, dass die 3 in den Spalten 1 und 5 – aufgrund der rechteckigen Kandidatenkonstellation – nur in den Zeilen 2 und 7 vorkommen kann. Somit kannst du alle anderen Kandidaten der Zahl 3 aus den Spalten 1 und 5 entfernen. Auf diese Weise reduzierst du die Anzahl der Kandidaten und findest gegebenenfalls einen weiteren X-Wing oder – mit etwas Glück – ein Single, das vorher verborgen war.
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Fazit
Der X-Wing erfordert ein geschultes Auge und Geduld. Wer diese Methode beherrscht, wird feststellen, dass selbst die schwierigsten Sudokus plötzlich an Struktur gewinnen. Der X-Wing ist kein Zaubertrick, sondern eine logische Konsequenz – und genau das macht ihn so faszinierend.